Jobverlust in Sicht? 5 Dinge, die du JETZT tun kannst
Vielleicht spürst du es schon länger. Gespräche wirken anders, Zahlen werden kritischer betrachtet, Gerüchte tauchen auf. Und plötzlich steht diese Frage im Raum: „Bin ich bald dran?”
Wenn dich dieser Gedanke begleitet, halte kurz inne. Es geht nicht darum, in den Alarmmodus zu gehen, sondern darum, ruhig hinzuschauen.
Du bist nicht allein
Menschen wenden sich an uns, weil sie diese Unsicherheit spüren. Wichtig ist: Ein möglicher Jobverlust ist selten ein persönliches Versagen. Märkte verändern sich, Unternehmen strukturieren um, künstliche Intelligenz verändert Abläufe und der Kostendruck wächst. Entscheidungen entstehen meist unabhängig von deinem Einsatz oder deinem Wert als Mensch.
Was wirklich belastet, sind die Gedanken dahinter: finanzielle Sorgen, Zweifel am eigenen Können oder die Angst, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Diese Gefühle sind menschlich – und sie zeigen, dass dir dein Leben wichtig ist.
Fünf Schritte, die dir jetzt helfen können
- Klarheit statt Verdrängung
Wenn sich dein Bauchgefühl meldet, dann nimm es ernst. Angst bedeutet nicht Schwäche. Sie ist ein Signal, genauer hinzusehen. Du musst nicht sofort handeln, aber du darfst beginnen, dich innerlich vorzubereiten. Das allein bringt dir schon mehr Ruhe. - Eigene Stärken neu betrachten
Viele Menschen definieren sich über ihre aktuelle Position. Doch deine Fähigkeiten gehen weit darüber hinaus. Frag dich: Was kann ich wirklich gut? Welche Kompetenzen sind auch anderswo gefragt? Projektleitung, Kommunikation oder Problemlösen sind wertvoll – unabhängig vom aktuellen Jobtitel. - Finanziellen Überblick schaffen
Dieser Schritt ist enorm entlastend, wenn auch für viele erst einmal unangenehm. Verschaffe dir Klarheit in folgenden Fragen: Welche Fixkosten habe ich? Wie lange könnte ich überbrücken? Wo gäbe es Spielraum? Kenne deine tatsächlichen Zahlen. Schon ein einfacher Überblick reduziert diffuse Angst und gibt dir ein Gefühl von Stabilität. - Unterstützung suchen
Viele glauben in einer solchen Situation, sie müssten alles allein aushalten. Gespräche helfen, Gedanken zu sortieren und neue Möglichkeiten zu sehen. Austausch bringt Perspektive – ob mit Freunden, Coaches oder einer Community. Viele erleben es als große Erleichterung, wenn sie merken: „Ich bin nicht die Einzige, die so fühlt.” In unserer Neustart-Kompass-Community findet dieser Austausch rund um die Uhr statt, ergänzt durch regelmäßige Online-Gruppentreffen. - Nach vorne schauen – Neustart denken
Veränderungen können neue Türen öffnen, auch wenn sie sich zunächst schwer anfühlen. Viele Karrieren entwickeln sich erst nach einer Kündigung weiter – mit klareren Prioritäten oder besseren Rahmenbedingungen. Indem du beginnst, die Situation als Übergang zu sehen, verschaffst du dir wieder Gestaltungsspielraum.
Eine kleine Reflexionsfrage:
Nimm dir einen Moment Zeit und frage dich ehrlich:
Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass es nur gut werden kann?
Diese Frage verändert oft den Blickwinkel. Sie lenkt die Aufmerksamkeit hin zu den Möglichkeiten.
Du musst das nicht allein durchstehen
Wenn du gerade mit Unsicherheit rund um deinen Arbeitsplatz kämpfst, kann es hilfreich sein, dir Unterstützung zu holen. Bei Neustart-Kompass findest du eine Community, in der du dich austauschen kannst, ehrliches Feedback erhältst und neue Perspektiven entwickelst – im Alltag und in unseren zwei wöchentlichen Online-Gruppentreffen.
Ein Neustart beginnt selten mit einem großen Sprung.
Oft beginnt er mit einem ruhigen, klaren nächsten Schritt.
Ein solcher Schritt könnte zum Beispiel hier liegen 🙂
